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Glänzendes Hochhaus auf einem der letzten freien Grundstücke im Medienhafen

29. August 2019

Nur noch sehr wenige Grundstücke sind im Düsseldorfer Medienhafen frei. Auf einem der noch verfügbaren, zentralen Gelände entsteht jetzt ein spektakulärer Turm mit recycelbarer Fassade. Das Gebäude wurde bereits auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes vorgestellt und stammt aus der Feder des Düsseldorfer Star-Architekten Christoph Ingenhoven.

Das Projekt wird an der höchsten Stelle rund 72 Meter hoch und 18 Geschosse umfassen. Es bietet eine Fläche von 20.000 Quadratmetern, auf denen Geschäfte, Bars, Restaurants und Büros geplant sind. Im Erdgeschoss sollen Cafés mit großzügigen Außenterrassen Einzug halten. Das ist nicht das einzige Projekt des Düsseldorfer Architekten, der momentan die Silhouette der Landeshauptstadt prägt wie kaum ein anderer. Ebenfalls am Medienhafen wird der „Stelzenbau“ Pier One nach Plänen von ingenhoven architects entstehen.

Visualisierung des Hochhausprojektes von Christoph Ingenhoven im Düsseldorfer Medienhafen. Bild: ingenhoven architects

Die Architektur des Hochhaus-Projektes in der Kaistraße 1 sieht vier einzelne Türme vor, die versetzt angeordnet sind. Die eleganten Fassaden aus viel Glas und Stahl sind recycelfähig. Auf dem Dach sollen Bäume in den Himmel ragen. Zwei große Plätze vor dem Gebäude und ein weiterer Platz vor dem benachbarten Bau verleihen dem Projekt zusätzlichen Raum und unterstreichen den großzügigen Gesamtaspekt. Damit der Platz vor dem Neubau so weitläufig wie möglich werden kann, haben die Planer die Tiefgarage direkt ins Gebäude verlegt.

Düsseldorfer Medienhafen. Bild von Baria-Bernadette Inkmann auf Pixabay

Als Partner von Ingenhoven architects fungiert die MOMENI Gruppe, die sich auf architektonisch herausragende Projektentwicklungen in Citylagen deutscher Großstädte spezialisiert hat. In Düsseldorf hat das Immobilienunternehmen mit Sitz in Hamburg zum Beispiel das Projekt „Three George“ realisiert. Dieser Büro- und Handelskomplex wurde entworfen von Hadi Teherani Architects. Auch dieses Konzept setzt auf großzügige Anordnungen und „Luft zum Atmen“. Die Decken sind rund 3 Meter hoch und wie beim geplanten Hochhaus am Medienhafen, liegt der Fokus auf einer eleganten Fassade. Angestrebt wird eine Zertifizierung in LEED-Gold.

Lange lief das Verkaufsverfahren für das Areal an der Ecke Kaistraße/Franziusstraße, ehe MOMENI den Zuschlag erhielt. Für Christoph Ingenhoven und sein Team ist das Projekt ein „Heimspiel“, schließlich befindet sich Ingenhovens Architekturbüro in der Plange Mühle 1 – ebenfalls im Medienhafen.

Während derzeit in Deutschland und weltweit immer mehr Hochhäuser als „Green Buildings“ entstehen, beschäftigte sich der Düsseldorfer Christoph Ingenhoven schon weitaus früher mit nachhaltiger Architektur. Kernpunkt seines Schaffens ist eine Gebäudesprache, die auf wichtige zeitgenössische Fragen eine Antwort geben will. Ingenhoven setzte Akzente in den Themen Begrünung und das auf spektakuläre Weise rund um den Globus. Dieses Jahr erhielt er zum Beispiel für das Projekt „George Street 505-523“, das höchste Wohnhochhaus in Sydney, den Architekturpreis „Architectural Review Future Project Award“. Auch dieses Hochhaus zeichnet sich durch die Verbindung einer eleganten Architektursprache mit einem ökologisch nachhaltigen Ansatz aus. Ingenhoven möchte das preisgekrönte Bauwerk in Sydney als „freundlichen Nachbarn“ verstanden wissen. Demnach kann man gespannt sein, wie sich sein Hochhausprojekt in der Kaistraße 1 in Düsseldorf entwickeln wird.

Neubauprojekt in Düsseldorf-Golzheim: Xanthener No. 12. Bild: BÖCKER-Wohnimmobilien GmbH

Werfen Sie in der Zwischenzeit einen Blick auf weitere Neubauvorhaben in der Rheinmetropole, zum Beispiel die Eigentumswohnungen im Neubauprojekt „Xantener No. 12“ in Golzheim.

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Unser Titelbild zeigt das Hochhausprojekt im Düsseldorfer Medienhafen. Bild: ingenhoven architects