Düsseldorf erhält über 3.000 neue Wohneinheiten pro Jahr

„Bauen Bauen Bauen“ heißt das Motto, das Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel auf der Münchner Immobilienmesse „Expo Real“ jetzt bekräftigt hat.  Vor mehreren Hundert Zuschauern stellte er neue Entwicklungen auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt vor.

Das Ganze hieß etwas sperrig „Tour: Düsseldorf – Tour D’Horizon über den Immobilienmarkt“ und es sieht aus, als habe der Wohnungsbau in Düsseldorf mittlerweile einiges an Auftrieb erhalten.

So sagte Geisel für dieses Jahr Planungsrecht für rund 2.900 Neubauwohnungen/Häusern zu. Nächstes Jahr werden es ca. 3.400 neue Wohneinheiten sein und 2019 sollen gar 3.600 Neubau-Immobilien durchgewunken werden. Davon sind zahlreiche neue Wohnungen im niedrigeren Preissegment angedacht. Moderate Immobilienpreise zu fördern sagte jüngst auch die Planungsdezernentin Cornelia Zuschke in Mediengesprächen zu. Zudem soll bald auch der Kauf von Wohneigentum im preisgemäßigten Segment unterstützt werden. Wie das genau aussehen wird, ist noch nicht klar. Bislang fördert die Stadt Düsseldorf den Immobilienkauf über spezielle Darlehen.

Gemischte Wohn-Quartiere in der Zukunft

Wie in nahezu allen Metropolen in Deutschland, ist auch in Düsseldorf Wohnraum extrem knapp. Einerseits setzt man deshalb auf Nachverdichtung, andererseits ist die Stadt ständig auf der Suche nach freien Wohnflächen. Aus dem Planungsdezernat heißt es, dass die Neubau-Quartiere der Zukunft gemischt sein werden. Wohnen und Arbeiten werden wieder näher zusammenrücken. Heißt: es wird Gewerbe neben Wohnsiedlungen geben, Ladengeschäfte im Erdgeschoss und immer mehr Büros in Wohnhäusern. „Urbane Quartiere“ heißt das und dieses Konzept wurde bundesweit im vergangenen Jahr beschlossen.

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Neubau für die ganze Familie: Am Alten Rhein. Bild: Peter Busch Immobilien

Stolz präsentierte Oberbürgermeister Geisel auch aktuelle Neubauprojekte in der Landeshauptstadt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Mietwohnungsbau. Allerdings sind wie immer auch einige neue Projekte mit Eigentumswohnungen in der Pipeline. Zum Beispiel auf der Ulmer Höh in Derendorf  und im neuen Quartier „Upper Nord Quarter“ unweit vom Mörsenbroicher Ei.

Mit dem Wohnungsbau in Düsseldorf beschäftigt sich Thomas Geisel schon seit einigen Jahren. 2014 erschien sein „Positionspapier: In Düsseldorf wohnen, leben und arbeiten“. Bereits in diesem Papier, das vor drei Jahren veröffentlicht wurde, forderte Geisel rund 3.000 Neubauwohnungen für Düsseldorf im Jahr. Das durchzusetzen hat er nun erreicht.

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Titelbild: pixabay