Neubauprojekt „Mariengärten“ in Neusser Innenstadt

Wer gerne in der Innenstadt wohnt, kann sich freuen. In Neuss wird rund um die Marienkirche Platz geschaffen für 100 neue Bewohner. Auf dem Grundstück einer alten Werhahn-Villa zwischen Bleichgasse und Elisenstraße entstehen zwei Wohngebäude mit 33 Wohnungen.Davon erstrecken sich drei größere Wohnungen über zwei Etagen, vier Wohneinheiten sind Penthousewohnungen. Für Familien, aber besonders für ältere Menschen sind die Innenstadtwohnungen gedacht, die von den Annehmlichkeiten der Innenstadtlage profitieren möchten. Im Herbst 2017 soll das Neubauprojekt „Mariengärten“ bezugsfertig sein.

Bauträger ist TRD & Dreßler Projekte GmbH

Die 2012 gegründete Düsseldorfer TRD & Dreßler Projekte GmbH hat mit den „Mariengärten“ ihr erstes Projekt in Neuss. Die think real development GmbH & Co. KG (TRD) ist bei diesem Joint Venture verantwortlich für Projektentwicklung und Management. Die Firma Dreßler aus Aschaffenburg erbringt die Bauleistungen nach Plänen des Düsseldorfer Architekturbüros Rhode, Kellermann, Wawrowsky (RKW).

Abriss der alten Werhahn-Villa

Seit Jahren steht auf dem 2650m² großen Grundstück eine 1907 gebaute Villa der Fabrikantenfamilie Werhahn leer. TRD erwarb Ende 2014 die Villa, die nach vielen Umbauten keinen Denkmalwert besitzt und abgerissen wird. Die Abrissgenehmigung und der städtebauliche Vertrag liegen schon lange vor. Im Vertrag wurde festgelegt, dass über das Grundstück ein Fußweg führen soll, der die Elisenstraße mit der Bleichgasse verbindet. Außerdem geben die Investoren einen Teil des Grundstücks ab, damit die Bleichgasse zu einer autofreien Fußgängerzone verbreitert werden kann.

Römisches Gräberfeld auf Grundstück

Mit der Realisierung der „Mariengärten“ haben die Bauträger keine leichte Baustelle vor sich. Da das Grundstück in einem römischen Gräberfeld liegt, müssen erst archäologische Untersuchungen stattfinden, bevor die Tiefgarage mit 41 Stellplätzen und Fahrradstellplätzen errichtet werden kann. Die sieben alten Bäume auf dem Gelände dürfen laut Artenschutzuntersuchung gefällt werden, dafür müssen elf neue gepflanzt werden.

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